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Ohne Rücksicht auf den Zeitgeist

Taufe nach hinten?

Foto  de.123rf.com/photo_25474974

In letzter Zeit sieht man fast nur, dass bei der Taufe der Täufling    nach hinten ins Wasser gedrückt wird. Oft hält sich der Täufling dabei mit Daumen und Zeigefinger die Nase zu.

Diese Taufe ist letztendlich Ausfluss falschen Verständnisses. Denn getauft wird eigentlich   nach vorne!

Denn nur so verbindet sich die Taufe mit einer anbetenden Haltung. Ganz sicher haben die Urchristen nicht nach hinten getauft.

Dies wollen aber die neugeistlichen -oft antibiblischen Kräfte- nicht haben.

In einem Jesusfilm wird zum Beispiel ganz klar nach vorne getauft, so wie es früher selbstverständlich war.

http://www.youtube.com/watch?v=qMp94weT86A
[0:33 bis 0:40]

Etwas unschön wirkt, dass der Täufer   v o r   dem Täufling steht, statt neben und dass einige Täuflinge doch nur "nach unten" in die Hocke gedrückt werden. Auch wirkt es so zwanghaft, den Täufling mit den Händen von oben auf dessen Kopf zu drücken um ihn unterzutauchen.; aber bei Jesus sieht man schon deutlich die Neigung nach vorne.



Nach vorne ist die schönste und geistlichste Taufe. Der Täufer steht neben dem Täufling, hält mit der einen Hand sanft einen Arm und mit der andern Hand Schulter oder Rücken des Täuflings; der Täufling spürt den sanft-führenden Druck des Täufers und geht gleichsam freiwillig mit nach vorn und unten.

Man wird sagen: Wo in der Bibel steht das?

Es steht nirgends. Aber um nach hinten zu taufen, muss man erstmal auf so einen Gedanken kommen.
Die Gültigkeit der Taufe wird hiermit aber nicht infrage gestellt.

Es kann aber kein Zufall sein, dass fast nur noch nach hinten getauft wird. Dieses "nach hinten fallen" bei angeblichen Geistesveranstaltungen (siehe: Benny Hinn) steht damit deutlich in Verbindung.

Aber: Mach doch mal die Gegenprobe! Sage frühzeitig vor deiner Taufe deutlich, dass du nach vorn getauft werden möchtest. Dann wirst du merken, was du für einen Stein losgetreten hast ...

Dann kommt die innere Verbohrtheit der Gemeindeleiter zum Vorschein.