bibelpoint - biblisches & lyrisches       
Ohne Rücksicht auf den Zeitgeist

Wer kommt in die Hölle?

Es gibt die Auffassung, dass jeder, der nicht in der richtigen Kirche ist oder etwas in der Bibel falsch versteht oder nicht allem folgt, was seine Kirche lehrt, in die Hölle kommt. Auch wer nicht getauft ist.

Das ist aber nicht so. In die Hölle kommen Satan und seine Diener, auch die menschlichen Handlanger Satans auf Erden. Diese kämpfen bewusst gegen Gott, hetzen und lästern über die Bibel und verdrehen bewusst die Wahrheit. Hier sollen keine Namen und Organisationen genannt werden; das führt zu nichts außer zu Strafanzeigen und Repressalien. Solche Personen sind nicht immer, aber auch, in Kirchen und Gemeinden; dort auch in der Leitung. Solche Kirchen und Gemeinden sind vom Bösen.

Das heißt aber nicht, dass alle Mitglieder deshalb verdammt werden. Gott richtet jeden nach dessen Maß und Verstand. Wem wenig gegeben ist, von dem wird auch wenig verlangt werden.

Der eine Schächer am Kreuz hat das ewige Leben erlangt, wegen   e i n e s  guten Wortes willen (Lukas 23,39-41). Die Hure Rahab wird in der Bibel als Glaubensheldin gelobt wegen einer guten Tat (Hebräer 11,31). Beide hatten sich ganz sicher noch nie mit der Lehre der heiligen Schriften auseinandergesetzt.

Wir lesen in Lukas 21:

1 Jesus blickte auf und sah, wie reiche Leute ihre Geldspenden in den Opferkasten warfen. 2 Er sah auch eine arme Witwe, die steckte zwei kleine Kupfermünzen hinein. 3 Da sagte er: »Ich versichere euch: Diese arme Witwe hat mehr gegeben als alle anderen. 4 Die haben alle nur etwas von ihrem Überfluss abgegeben. Sie aber hat alles hergegeben, was sie selbst dringend zum Leben gebraucht hätte.«

Ohne der Witwe zu nahe treten zu wollen, können wir davon ausgehen, dass sie nicht über tieferes rabbinisches Wissen verfügte. Die Rabbiner brüteten ihr Leben lang über den Schriften und waren doch nie ganz einig. Genau wie heute. Dies gilt auch für unsere Kirchen und Gemeinden.

Denn heute ist es genau nicht anders. Wer, außer den Großen und Gesalbten im Herrn, kann denn schon alles richtig verstehen in der Bibel?

[Hier ist nicht die Rede von den Verstockten, die "nicht verstehen" (wollen?) ! Das ist ein anderes Thema.]

Warum sollte ein Mensch, der mit 19 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam, in der Hölle sein, während ein anderer sich im Alter von 50 Jahren zum Herrn bekehren konnte?

Überlassen wir das doch allein dem obersten Richter im Himmel.

In Matth 5,3 sagt Jesus "Selig die Armen im Geist, denn ihrer ist das Himmelreich". [Im Urtext heißt es "die Armen im Geist; also die geistig Schwachen und nicht wie falsch übersetzt die "geistlich Armen", was eher auf mangelndes theologisches Können deuten würde.]

Damit sind nicht nur ausdrücklich krankhaft geistig geschädigte Menschen gemeint, sondern die törichten oder ungebildeten, die links und rechts nicht unterscheiden können.

So lesen wir im Buch Jona 4,11:

       Und mir sollte nicht diese große Stadt Ninive Leid tun, in der mehr als hundertzwanzigtausend Menschen leben, die rechts und links nicht unterscheiden können, und dazu noch das viele Vieh?«

Niemand wird gerichtet werden über Dinge, die seinen Horizont übersteigen; und der ist teils sehr niedrig, besonders heutzutage. Aber der Horizont des Herzens ist eine ganz andere Dimension!

In der ewigen Verdammnis sind die Bösen. Die Ratten und Hunde, die Verschwörer und Lügner gegen den Herrn. Die sich als Weltweise geben aber Dämonen dienen. Die Gott entweder absichtlich leugnen oder ihren Hass gegen Gott bekennen. Die im Besitz der Wahrheit sind aber in ihren Versammlungen toben gegen Gott und in der Gesellschaftsordnung die geistig Armen belügen und verführen. Diese vornehmen Herren werden ewig Heulen und Zähneknirschen in der Verdammnis.

Dazu die, die sich als Hirten ausgeben und sind doch Wölfe; Wölfe die die Schriften verdrehen oder gar absichtlich falsch übersetzen und die Leute so lehren, dass die Wahrheit Gottes dabei untergeht. Diese sind's die in ihren heimlichen Versammlungen Lachen und Toben und Lästerungen erdenken.