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Ohne Rücksicht auf den Zeitgeist

Glauben ohne Gott?

Ist das nicht eine seltsame Überschrift? Glauben ohne Gott ... was soll das heißen, worauf will dieser Artikel hinaus?

Seit längerer Zeit wird den Menschen eingeredet, dass es keinen Schöpfer der Welt gibt, sondern dass sich alles von alleine gebildet hat (Evolutionstheorie). Glaube und Religionen seien eine Art "Trost" für Leute, die Angst vor dem Tod haben oder ansonsten im Leben nicht zurecht kämen.

Auch kirchliche Pastoren und Co. denken dies oft und glauben nicht an die Auferstehung des Herrn, Jesus Christus. Sie vertreten die Meinung, dass die Botschaft von der Auferstehung und dem ewigen Leben ein Märchen ist, das sich gut eignet, Menschen Trost zu spenden. Oder sie besser knechten und ausbeuten zu können.

Ein solcher Glaube verbietet sich laut Bibel. So lesen wir im Brief an die Hebräer 11:

6 ... Gott hat nur an den Menschen Gefallen, die ihm fest vertrauen. Ohne Glauben ist das unmöglich. Wer nämlich zu Gott kommen will, muss darauf vertrauen, dass es ihn gibt ...

Solchen Glauben gibts heute nur noch selten. Anstelle dessen glauben auch einige Christen an einen eingebildeten Trost-Gott, den sich die Menschen "ausgedacht haben"; dazu noch der Weihnachtsjesus, das ist doch gut für's Christkindelfest! Und das denkt natürlich jeder Atheist vom Glauben. Deshalb bringen Atheisten ja immer nur die gleichen Sprüche wie zum Beispiel "Angst vor dem Tod", "Urmenschen konnten sich Blitz und Donner nicht erklären, daher dachten sie, dass da oben ein Gott ist" und so weiter dergleichen flache Gedanken.

Unter diesem (falschen) Aspekt werden dann Gedanken aufgebaut, die folgendem Grundgedanken folgen:

Da Glauben eine Erfindung für die Seele sei, ist es doch letztlich egal, welcher Religion ein Mensch angehört. Hauptsache es hilft (Smiley) !

Und wenn es denn so ist, dann hört doch endlich damit auf, darüber zu diskutieren, welcher Glaube "der Richtige" ist. Das sei doch egal. Sucht das Verbindende und seid zufrieden.

Das wäre dann so:

Nehmen wir an, es gibt einen richtigen Glauben und setzen den mit einem Schachspiel gleich. Jetzt kommen andere und sagen, dieser Glaube ist uns zu komplex, unser Glaube ist ein Damespiel.

Es ergibt sich von selbst, dass darüber eine Diskussion entsteht.

Nun kommen die ganz Schlauen und sagen: Guckt doch mal! So viel Gemeinsamkeiten! Das Brett ist das Gleiche; immer weiße und schwarze Felder; und man muss Figuren oder Steine bewegen! Und eine Dame (rein vom Namen her) gibts auch in beiden Spielen!

Das ist doch so toll. Im Koran kommt der Name Jesus (= Isa) vor! Und Abraham. Und Isaak. Ist das nicht schön?


 

Tipp: Glauben heißt Wissen!