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Ohne Rücksicht auf den Zeitgeist

Das Geschwafel vom kommenden Sonntagsgesetz

Besonders Adventisten verbreiten die These, dass ein kommendes "Sonntagsgesetz" oder "Sonntagsheiligungsgesetz" über die ganze Welt kommen würde. Sie vertreten die abstruse Auffassung, dass die Bibelstelle Offenbarung 13, 16-18 dazu passen würde.

Die Bibelstelle ist folgende:

"Die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die   Freien und die Sklaven, alle zwang es, auf / in ihrer rechten Hand oder ihrer  Stirn ein Kennzeichen anzubringen. Kaufen oder verkaufen konnte nur, wer das   Kennzeichen trug: den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier   braucht man Kenntnis. Wer Verstand hat, berechne den Zahlenwert des Tieres.   Denn es ist die Zahl eines Menschenn; seine Zahl ist   sechshundertsechsundsechzig."
Offenbarung 13, 16-18


Die heutige technische und politische Entwicklung deutet zweifellos darauf hin, dass geplant ist, allen Menschen einen RFID - Chip oder Entsprechendes zu implantieren, der Ausweis und Geldkarte gleichzeitig ist. Darüberhinaus kann jeder Mensch durch diesen Chip geortet werden. Und durch die Corona Krise schreitet dieser Gedanke immer weiter voran.

Dennoch treten Kirchen -meist Adventisten- auf, die dies ins falsche Licht rücken wollen.

Auf zum Beispiel www.dasgeheimnis.de/web/malzeichen.htm lesen wir:

  "Viele Menschen glauben heute, es handle sich bei dem Zeichen des Tieres um   die RFID Chips. Aber kann ein Hightec-Implantat den Zorn Gottes   hervorrufen?"


Dann wird mit vielen Verrenkungen der "eindeutige" (!) Beweis geführt, dass das Kennzeichen in die rechte Hand (oder in die Stirn) bedeutet, den Sonntag zu heiligen statt den Sabbat zu achten. Wie der Sonntag in die rechte Hand hineinkommt und was das mit "kaufen und verkaufen" zu tun hat, versuchen diese Adventisten mit großen Dehnungen und krausen Ideen zu beweisen. Sie meinen, die Welt -zuvorderst die USA unter Einfluss des Papstes- würde bald ein Sonntagsgesetz erlassen. Wer dies nicht einhält, bekäme eine notwendige Identifikationsnummer nicht, ohne die man nicht mehr am Geschäftsleben teilnehmen könne.

Die "echten Christen" würden dann -so die Adventisten-, da sie den Sabbat halten und nicht den Sonntag, dafür vom Staat dadurch gestraft, dass ihnen die Identifikationsnummer verweigert werde.

Wieviel Denkfehler sich in dieser These befinden, liegt auf der Hand. Die Welt ist nicht daran interessiert, etwas einzuführen, was an Religion erinnert. In Sodom und Gomorra brauchts keinen Sonntag. Auch können die "Kleinen" sich nicht entscheiden, ob sie den Sonntag heiligen wollen oder den Sabbat.

Auch das mit der rechten Hand passt in keiner Weise dazu. Mit vielen und übergeistlichen Erklärungen meinen die Adventisten, dies lösen zu können.

(Dass der Papst und die gesamte katholische Kirche durchaus in einer Verbindung zur Zahl 666 stehen, soll hier nicht bezweilfelt werden; im Gegenteil: es ist durch historische Unterlagen bewiesen.)

bibelpoint sagt: Geht ihnen nicht auf den Leim.

Die Adventisten nehmen also das Kennzeichen an und warten und warten auf ein Sonntagszwangsgesetz, das es nie geben wird. Und dann kommt Jesus zurück ... Sie wollten das einfache und jedem verständliche Wort der Bibel nicht akzeptieren! [...auf / in ihrer rechten Hand oder ihrer Stirn ein Kennzeichen anzubringen. Kaufen oder verkaufen konnte nur, wer das Kennzeichen trug ...]

Wer schon eine solche flache und dreiste Fragestellung in den Raum stellt -siehe oben: "Aber kann ein Hightec-Implantat den Zorn Gottes hervorrufen?"-, der hat garnichts von dieser Welt und garnichts vom Wirken Satans verstanden!

Es würde ganz logisch sein, wenn gewisse Kreise mit der Einführung des RFID-Chip Implantats an allen Menschen, das Gerücht ausstreuen, dass in den USA Gesetze zur Beachtung des Sonntags geplant seien; nebenher unverbindlich eingestreut, der Papst heiße dies gut und unterstütze dieses Vorhaben, werden Adventisten sich den Chip implantieren lassen und werden mit dem "Kennzeichen in der rechten Rand" auf die falsche Prophezeiung warten ...; mit dem Kennzeichen in der echten Hand (oder Stirn) wollen Sie dann Jesus entgegentreten mit den Worten: "Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen ...?".