Jesaja 24 · Gottes Wort an die ganze Welt

08-04-2009

"...und ändern die Gebote" (Jesaja 24, 5)

Ist Glauben Privatsache?

Gewisse Kreise legen höchsten Wert darauf, die Meinung in den Köpfen der Menschen festzuschreiben, dass Glauben reine Privatsache sei. Klar, wenn man denkt, dass Glaube nicht Wissen heißt oder dass Glauben das Runterbeten frommer Sprüche bedeutet, dann ist das sogar verständlich.

Wer allerdings mal richtig und ernsthaft in der Bibel liest, wird schnell seine Meinung ändern. Denn die Bibel ist nicht nur eine Sammlung von Ratschlägen und Geschichten, wie einige denken, sondern ein Spiegel der Entwicklung der Welt.

Wie verbohrt muss eine Menschheit sein, die den Schöpfer der ganzen Welt, ja des Universums beiseite schiebt und als Privatsache diskreditiert!

Wir hatten ja als Menschheit einen Bund mit Gott; bis falsche Kirchen und andere Geister die Menschen aufgewiegelt haben, die Bibel und die Gebote zu ändern, Gott nicht mehr anzuerkennen oder gar zu glauben, dass es Gott garnicht gibt.

Wie groß wird der Schrecken sein, wenn folgende Prophezeiung des Propheten Jesaja eintrifft, die deutlich klarmacht, dass Gott nicht akzeptiert, dass Glauben "Privatsache" ist.

Ist es denn so schwer, den Worten des Propheten auch heute schon etwas abzugewinnen?

Übrigens: Wenn Jesaja in seiner Endzeit-Voraussicht sagt:

"...denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote"

wie kann es dann sein, dass immer mehr geistlose Christen behaupten, Christen sollen keine Gebote halten ... [?]

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Jesaja 24

1Siehe, der HERR macht das Land leer und wüst und wirft um, was darin ist, und zerstreut seine Einwohner. 2Und es geht dem Priester wie dem Volk, dem Herrn wie dem Knecht, der Frau wie der Magd, dem Verkäufer wie dem Käufer, dem Leiher wie dem Borger, dem Mahnenden wie dem Schuldner. 3Denn das Land wird leer und beraubt sein; denn der HERR hat solches geredet. 4Das Land steht jämmerlich und verderbt; der Erdboden nimmt ab und verdirbt; die Höchsten des Volks im Lande nehmen ab.

5Das Land ist entheiligt von seinen Einwohnern; denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und lassen fahren den ewigen Bund. 6Darum frißt der Fluch das Land; denn sie verschulden's, die darin wohnen. Darum verdorren die Einwohner des Landes, also daß wenig Leute übrigbleiben. 7Der Most verschwindet, der Weinstock verschmachtet; und alle, die von Herzen fröhlich waren, seufzen. 8Die Freude der Pauken feiert, das Jauchzen der Fröhlichen ist aus, und die Freude der Harfe hat ein Ende. 9Man singt nicht mehr beim Weintrinken, und gutes Getränk ist bitter denen, die es trinken. 10Die leere Stadt ist zerbrochen; alle Häuser sind zugeschlossen, daß niemand hineingeht. 11Man klagt um den Wein auf den Gassen, daß alle Freude weg ist, alle Wonne des Landes dahin ist. 12Eitel Wüstung ist in der Stadt geblieben, und die Tore stehen öde. ...

17Darum kommt über euch, Bewohner der Erde, Schrecken, Grube und Strick. 18Und wenn einer entflieht vor dem Geschrei des Schreckens, so wird er doch in die Grube fallen; kommt er aus der Grube, so wird er doch im Strick gefangen werden. Denn die Fenster der Höhe sind aufgetan, und die Grundfesten der Erde beben. 19Es wird die Erde mit Krachen zerbrechen, zerbersten und zerfallen. 20Die Erde wird taumeln wie ein Trunkener und wird hin und her geworfen wie ein Hängebett; denn ihre Missetat drückt sie, daß sie fallen muß und kann nicht stehenbleiben ...


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