biblische Betrachtungen & mehr - ohne Rücksicht auf den Zeit- oder Kirchengeist!

Judenverfolgung konkret

Eine Darstellung der Judenverfolgung in Alltag, Recht und Politik ab 1933
 

Manche Aufzählung scheint doppelt oder zeitlich unlogisch; das kommt daher, dass verschiedene Verordnungen zu verschiedenen Zeiten andere Gruppen avisierten: Juden, Halbjuden, Geltungsjuden, Mischehepartner ...; das führt zu Unterscheidungen zwischen "Volljuden", "Mischlingen ersten Grades", "Mischlingen zweiten Grades" usw. [Diese Darlegungen sind nicht der Sinn dieser Seite.] Auch Deportationen und Vernichtungen sind hier nicht im Hauptsinn aufgezeigt.

Bei Stadt- und Polizeiverordnungen handelt es sich um Beispiele, die letztlich exemplarisch für ganz Deutschland sind.

 

Evtl. Dopplungen werden noch entfernt. Die Österreich / Wien Problematik wird noch überarbeitet und gekennzeichnet, da sich ansonsten 1938 zu wiederholen scheint, was aus den Jahren ab 1933 galt. Zudem gibt es örtlich unterschiedliche Vorgehensweisen zu verschiedenen Zeiten.

 

Auflistung typischer Anweisungen:


02. 03. 1933
Verfügung Thüringisches Ministerium des Innern
Die Regierung Thüringen wird bei Vergebung öffentlicher Aufträge nur Unternehmungen des guten alten Mittelstandes und christliche Geschäfte berücksichtigen


15. 03. 1933
Runderlass Reichsministerium des Innern an die Landesregierungen
Zur Einleitung der völkischen Politik ist erforderlich:

1. Die Zuwanderung von Ostjuden abzuwehren
2. Ostjuden, die sich ohne Aufenthaltserlaubnis in Deutschland befinden, zu entfernen und
3. Ostjuden nicht mehr einzubürgern


18. 03. 1933
Anordnung Stadtverwaltung Berlin
Jüdische Anwälte und Notare dürfen in Zukunft nicht in Rechtsangelegenheiten der Stadt Berlin tätig sein


22. 03. 1933
Verordnung Thüringisches Ministeriums für Volksbildung
VO zur Änderung der Schulgeldverordnung:
Juden sind nicht mehr berechtigt, Geschwisterermäßigung in Anspruch zu nehmen


März 1933
Rundschreiben Stadtverwaltung Köln
Benutzungsverbot städtischer Spiel- und Sportplätze:
In Köln wird jüdischen Sportlern die Benutzung der städtischen Spiel- und Sportplätze verbote


27. 03. 1933
Rundschreiben Stadtverwaltung Köln
Jüdische Firmen sind in Zukunft weder zur Abgabe von Angeboten heranzuziehen noch bei Erteilung von Aufträgen usw. zu berücksichtigen


29. 03. 1933
Richtlinie Hessischer Staatspräsident
Richtlinie für die Hessische Presse:
§ 7: Ehrensache der deutschen hessischen Presse ist es, im Nachrichten-, Unterhaltungs- und Anzeigenteil fremdrassige internationale jüdische Einflüsse auszuschalten


31. 03. 1933
Stadtkommissar Berliner Gesundheitswesen
Jüdische Wohlfahrtsärzte:
Berlin: Mit Beginn der Boykott – Aktion scheiden sämtliche jüdischen Wohlfahrtsärzte der Stadt aus dem Dienst. Die städtische Krankenversicherungsanstalt hat ihre Abteilungen angewiesen, Erstattungsanträge ihrer Mitglieder und Mitversicherten, aus denen hervorgeht, dass die ärztliche Behandlung nach 01.04.1933 bei einem jüdischen Arzt begonnen hat, nicht stattzugeben


31. 03. 1933
Anordnung Reichskommissar der Preußischen Justiz
Beurlaubung jüdischer Richter und Reduzierung der Zahl jüdischer Rechtsanwälte:
Einstweilige Anordnung für Preußen (bis zur Veröffentlichung der diesbezüglichen Gesetzgebung):
Jüdische Richter und sonstige jüdischen Juristen, welche bei Gerichten beschäftigt sind, werden zwangsweise beurlaubt. Das Betreten der Gerichtsgebäude wird ihnen verboten


31. 03. 1933
Erlass Bayrisches Ministerium des Innern
sofortige Kündigung jüdischer Schulärzte:
Bayern: Sämtlichen Schulärzten, die der jüdischen Rasse angehören, ist mit sofortiger Wirksamkeit zu kündigen


01. 04. 1933
Ganz Deutschland
Boykott jüdischer Geschäfte


01. 04. 1933
Rundschreiben Oberbürgermeister Köln
In Köln sind Juden nicht im öffentlichen Dienst der Stadt zu beschäftigen. Das Verbot betrifft auch die Beschäftigung getaufter Juden und Nichtjuden, die mit Juden verheiratet sind.


04. 04. 1933
Oberbürgermeister München
Jüdische Ärzte an den Münchener Krankenhäusern dürfen nur noch jüdische Patienten behandeln


06. 04. 1933
Erlass Badisches Ministerium Kultur und Unterricht
Neubesetzung von Hochschulassistentenstellen mit Angehörigen der jüdischen Rasse wird untersagt; laufende Verträge mit diesen Personen sind nicht zu verlängern oder zu erneuern


07. 04. 1933
Gesetz des Reichskanzler, Reichsministerium des Innern, Reichsministerium der Finanzen
Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums:
§ 3 (1) Beamte, die nicht arischer Abstammung sind, sind in den Ruhestand zu versetzen; Ehrenbeamte sind aus dem Amtsverhältnis zu entlassen


07. 04. 1933
Erlass Bayrisches Ministerium des Innern
Zulassungssperre für jüdische Studierende der Medizin


08. 04. 1933
Erlass Badisches Ministerium für Kunst und Unterricht
Beurlaubung jüdischer Dozenten und Assistenten


11. 04. 1933
Stadtverwaltung Köln
Rechnungen jüdischer Ärzte werden nicht mehr vergütet


April 1933
Anordnung Frankfurter Polizeipräsidium
Frankfurt: Alle Personen semitischer Abstammung, die im Besitz eines deutschen Reisepasses sind, haben diesen zur Überprüfung abzugeben


April 1933
Verfügung Polizeipräsident Düsseldorf
Die Ausstellung von Auslandspässen für Juden wird untersagt


21. 04. 1933
Gesetz des Reichskanzler, Reichsministerium des Innern, Reichsministerium der Justiz, Reichsministerium für Landwirtschaft
Gesetz über das Schlachten von Tieren, und 1. VO dazu:
§ 1 Warmblütige Tieren sind beim Schlachten vor Beginn der Blutentziehung zu betäuben. (Verbot des Schlachtens nach jüdischem Ritus. Ähnliche Verbote wurden davor in Bayern, Thüringen, Braunschweig, Oldenburg, Anhalt, Sachsen, Württemberg, Baden und Hessen erlassen.)


22. 04. 1933
Erlass des Reichsverkehrsministers
Verbot, bei telefonischer Übermittlung von Telegrammen, jüdische Namen zum Buchstabieren zu benutzen


22. 04. 1933
Verordnung des Reichsarbeitsministerium
Die Tätigkeit von Kassenärzten nichtarischer Abstammung wird beendet; Neuzulassung solcher Ärzte finden nicht mehr statt


22. 04. 1933
Anordnung des Polizeipräsidenten Breslau
Allen Juden in Breslau sind die Waffenscheine zu entziehen


25. 04. 1933
Gesetz des Reichskanzler, Reichsministerium des Innern
Gesetz gegen die Überfüllung deutscher Schulen und Hochschulen:
Bei der Neuaufnahme von Schülern in allen Schulen –mit Ausnahme der Pflichtschulen – und in die Hochschulen soll die Zahl der Nichtarier ihren Anteil an der Gesamtbevölkerung des Reiches nicht übersteigen (numerus clausus).


25. 04. 1933
Richtlinie des Kampfbundes für den gewerblichen Mittelstand, Frankfurt
Ausschaltung der Juden aus leitenden Positionen in Wirtschafts- und Berufsverbänden


17. 05. 1933
Rundschreiben Kölner Oberbürgermeister
Arzneimittel, deren Hersteller Juden sind, sind nur zu verordnen, wenn andere gleichwertige Präparate nicht vorhanden sind


14. 07. 1933
Gesetz zur Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit von "Unerwünschten"
Gesetz über den Widerruf von Einbürgerungen und die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit Gesetz richtet sich gegen die Ostjuden


26. 07. 1933
Der Deutsche Gemeindetag
ermöglicht der Stadt Preußisch Friedland am 26 . Juli 1933 den teilweisen Ausschluss von Juden aus öffentlichen Badeanstalten


17. 08. 1933
Runderlass Reichsarbeitsministerium
Nach den Richtlinien vom 8. 8. 1933 hat jeder Reichsbeamte, der eine Ehe eingehen will, nachzuweisen, dass die Person, mit der er die Ehe eingehen will, arischer Abstammung ist


22. 08. 1933
Bekanntmachung
In folgenden Orten wurde ein Badeverbot (an Badestränden, in öffentlichen Bädern usw.) für Juden ausgesprochen: Strandbad Berlin-Wannsee, Fulda, Beuthen, Speyer u. a.


06. 09. 1933
Die Evangelische Kirche der altpreußischen Union
führt den Arierparagraphen ein


29. 09. 1933
Reichserbhofgesetz
Bauer kann nur sein, wer deutscher Staatsbürger, deutschen oder stammesgleichen Blutes und ehrbar ist


28. 12. 1933
Jährliche Begrenzung
der Neuaufnahme jüdischer Studenten an den Hochschulen auf 15 000


05. 02. 1934
Ausschluss jüdischer Studenten
von Examen für Ärzte und Zahnärzte


März 1934
Vordruck der NSDAP-Kreisleitung Ansbach
für eine ehrenwörtliche Erklärung, jeden Kontakt zu Juden abzubrechen


April 1934
Verordnung des Kölner Polizeipräsidenten
Ausschluss der Juden vom Kölner Viehmarkt
Obwohl das Oberverwaltungsgericht in Berlin entschied, dass die Kölner Polizeiverordnung als nicht rechtsgültig anzusehen sei und anders lautende Urteile des Kölner Bezirksgerichtes aufhob, fanden die ausgeschlossenen jüdischen Viehhändler keinen Schutz vor Drangsalierung. Entweder wurden die Beschlüsse oder Mahnungen von den zuständigen Stellen vor Ort ignoriert oder ihre Umgehung mit anderen Mitteln erreicht.


22. 07. 1934
Jüdische Studenten
nicht mehr zu Prüfungen beim Jurastudium zugelassen


18. 08. 1934
Einschränkung der Zahl
jüdischer Berufsschüler


12. 11. 1934
Der Centralverein
informiert das Reichswirtschaftsministerium über die Behinderung jüdischer Händler auf städtischen Märkten


22. 11. 1934
Heinrich Himmler
bittet Hitler, den Verband der Bayerischen Offiziers- Regiments-Vereine zum Ausschluss seiner jüdischen Mitglieder zu verpflichten


08. 12. 1934
Juden werden nicht mehr
zur Apothekerprüfung zugelassen


19. 01. 1935
Der SS-Standortführer Berlin
verbietet am 19. Januar 1935 den SS-Männern und ihren Familien den privaten Kontakt zu Juden


13. 02. 1935
Zulassungsbeschränkung
für jüdische Zahnärzte


20. 04. 1935
Berliner Tageblatt
Artikel vom 20. April 1935 über die Forderung des Deutschen Gemeindetags, städtische Finanzbeihilfen für jüdische Schulen abzuschaffen


Mai bis August 1935
Boykottpropaganda gegen Juden
gewaltsame Ausschreitungen in verschiedenen Städten; lokale Verbote verbieten Juden den Zutritt zu Kinos, Schwimmbädern, Parkanlagen, Kurorten, Gaststätten


28. 05. 1935
Das Geheime Staatspolizeiamt Berlin
fordert vom Reichsjustizminister am 28. Mai 1935, Ehe- schließungen zwischen Juden und Nichtjuden zu verhindern jüdische Schulen abzuschaffen


September 1935
Beurlaubung
aller jüdischen Beamten


06. 09. 1935
Jüdische Zeitungen im Straßenhandel werden verboten


15. 09. 1935
Erlass der "Nürnberger Gesetze"
Juden dürfen Staatsangehörige deutschen Blutes nicht heiraten, Juden dürfen keine Hausangestellten unter 45 Jahren beschäftigen usw.
http://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Gesetze


17. 10. 1935
Reichsfilmkammer
Jüdische Kinobesitzer haben ihre Kinos bis zum 10. 12. 35 an Arier zu verkaufen


14. 11. 1935
Erste Verordnung zum Reichsbürgergesetz
Entfernung der Juden aus dem Staatsdienst und den öffentlichen Ämtern


1935
Stadtverwaltung Köln
Kürzung der Unterstützungsleistungen für "Zugezogene" auf 60 Prozent des üblichen Satzes


11. 01. 1936
Juden dürfen nicht mehr
als Steuerhelfer arbeiten


29. 01. 1936
Parteianordnung zu den Olympischen Spielen
Um bei Besuchern aus dem Ausland einen schlechten Eindruck zu verhindern, sollen Schilder mit extremem Inhalt abgenommen werden; es genügen Schilder wie: "Juden sind hier unerwünscht"


24. 03. 1936
Keine staatlichen Beihilfen
mehr für kinderreiche jüdische Familien


26. 03. 1936
Juden nicht mehr
als Leiter oder Pächter von Apotheken zugelassen


März 1936
Juden wird das Reichstags-Wahlrecht
aberkannt


April 1936
Köln
Im April 1936 musste der Reichsjustizminister den Präsidenten des Oberlandesgerichts in Köln explizit darauf hinweisen, dass noch keine gesetzlichen Regelungen für das “Wirtschaftsrecht der Juden” existierten, und diese deshalb keinerlei Beschränkungen unterlägen. In deutlicher Form mahnte der Reichsminister an, dass es nicht Aufgabe einzelner Stellen im Lande sei, durch eigene Entscheidungen die “Lösung der Judenfrage” den politischen Instanzen vorwegzunehmen


15. 10. 1936
Jüdische Lehrer
dürfen keinen Privatunterricht an deutschblütige Schüler erteilen


15. 04. 1937
Juden dürfen nicht mehr
promovieren


02. 07. 1937
Durch Runderlass des Reichserziehungsministeriums
werden Sonderklassen für jüdische Schüler an öffentlichen Schulen gebildet


04. 08. 1937
Die Deutsche Bevölkerung
wird stark unter Druck gesetzt: Fristlose Kündigungen wegen "Umgang mit Juden"

16. 11. 1937
Juden erhalten keine
Auslandspässe mehr (nur noch "in besonderen Fällen")


14. 06. 1938
3. Verordnung zum Reichsbürgergesetz
Jüdische Betriebe sind als solche zu kennzeichnen


15. 06. 1938
In Krankenhäusern
müssen Juden und Nichtjuden getrennt werden


06. 07. 1938
Juden dürfen keine
Auskunfteien, Maklergeschäfte, Bewachungsbetriebe, Heiratsvermittlungen, Hausverwaltungen, Fremdenführung und Wandergewerbe betreiben


April 1938
Juden müssen gesamtes Vermögen
abgeben


23. 04. 1938 Österreich
Numerus Clausus
von nur 2 Prozent für inländische Juden an den Universitäten


27. 04. 1938 Wien
Verfügung über die Absonderung
jüdischer Mittelschüler in acht "rein jüdische" Schulen
09. 05. 1938 Ausdehnung des Erlasses vom 27 .04. 1938 auf Pflichtschulen


Deutsches Reich 1938/39
Nach Ablauf des Schuljahres 
wird jeder öffentliche Unterricht für jüdische Schüler verboten


09. 05. 1938 Österreich
"Nürnberger Gesetze"
nun auch in Österreich in Kraft


31. 05. 1938 Österreich
Alle jüdischen Beamten
werden in den Ruhestand versetzt; auch "Mischlinge ersten Grades" und Ehepartner von Juden bzw. "Mischlingen ersten Grades"


06. 07. 1938
Juden werden bestimmte Gewerbe untersagt (Makler, Heiratsvermittler, Fremdenführer) 


25. 07. 1938
allgemeines Berufsverbot für jüdische Ärzte; jüdische Ärzte dürfen nur noch Juden behandeln


Juli 1938 Deutsches Reich
Entfernung aller jüdischen Straßennamen


05. 08. 1938 Wien
Verordnung des Polizeipräsidenten von Wien
Juden wird das Betreten der meisten Parkanlagen verboten


27. 09. 1938 Wien
Berufsverbot
für jüdische Rechtsanwälte; sie dürfen als Konsulenten nur noch jüdische Klienten vertreten


30. 09. 1938 Wien
Jüdische Ärzte dürfen nur noch als "Krankenbehandler" arbeiten


05. 10. 1938
Reisepässe von Juden werden eingezogen; Neuausstellungen sind mit einem J versehen


05. 10. 1938
Verordnung des Reichsinnenministeriums
Alle deutschen Reisepässe, deren Inhaber Juden sind, werden ungültig. Die früher ausgestellten Reisepässe sollen abgeliefert werden. Auslandspässe werden wieder gültig, nachdem sie mit einem "J" versehen worden sind.


Dezember 1938 Wien
Die Mehrheit der österreichischen Juden inzwischen nach Wien umgesiedelt (worden)


03. 12. 1938
Verordnung über den Einsatz des jüdischen Vermögens
Zwangsweise "Arisierung" jüdischer Betriebe, Deponierung aller Werte auf Sperrkonten


08./09. 11. 1938
Reichskristallnacht
Zerstörung von 42 Synagogen und Bethäusern; Zerstörung tausender noch in jüdischem Besitz befindlicher Geschäfte und Wohnungen; Verhaftung von Juden, Transporte ...


Nach 09. 11. 1938
Juden dürfen keine Geschäfte
und Handwerksbetriebe führen, Theater, Kino, Konzerte und Ausstellungen nicht mehr besuchen
Juden werden Führerscheine und Zulassungspapiere für Fahrzeuge entzogen
Juden müssen Betriebe verkaufen, Wertpapiere und Schmucksachen abliefern


15. 11. 1938
Verbot des Besuchs öffentlicher Schulen für Juden


19. 11. 1938
Juden haben nur noch Anspruch auf jüdische Wohlfahrtsunterstützung


03. 12. 1938
Führerscheine und Kraftfahrzeugzulassungen von Juden werden eingezogen


08. 12. 1938
Verbot des Besuchs von Hochschulen


12. 12. 1938
Beschränkungen bei der Ausfuhr von Wertsachen und Devisen bei der Auswanderung


21. 12. 1938
Jüdische Schulkinder weiterhin schulpflichtig; nur noch Besuch jüdischer Privatschulen erlaubt


28. 12. 1938
Verbot des Besuchs bestimmter öffentlicher Einrichtungen; Fahrt in Schlaf- und Speisewagen wird für Juden verboten


31. 12. 1938
Jüdische Verlage und Buchhandlungen geschlossen


01. 01. 1939
Verbot aller jüdischen Organisationen
Juden und männliche Wehrpflichtige müssen eine "Kennkarte" bei sich führen (Vorläufer des heutigen Personalausweises);
Eine Personalausweispflicht gibt es bis dahin weltweit nicht.
Juden dürfen nur jüdische Vornamen tragen; Juden mit deutschen Vornamen müssen den Zusatz "Israel" (männlich) bzw. "Sara" (weiblich) annehmen


17. 01. 1939
Jüdischen Zahn- und Tierärzten
sowie Apothekern wird die Zulassung entzogen


24. 01. 1939
Reichszentrale für jüdische Auswanderung
geschaffen; Leiter wird der Chef der Sicherheitspolizei Heydrich


21. 02. 1939
Die jüdische Bevölkerung
wird verpflichtet, innerhalb von zwei Wochen alle Gegenstände aus Gold, Platin, Silber, Edelsteinen und Perlen abzuliefern


04. 03. 1939
Juden werden zu Zwangsarbeiten
verpflichtet


30. 04. 1939
Mieterschutz für Juden tritt außer Kraft
dadurch Beginn der Getthoisierung der Wiener Juden; Wohnungsamt siedelt Juden in andere Wohnungen um, dabei werden grundsätzlich mehrere Familien in eine Wohnung zusammengepfercht


16. 06. 1939
Heilbäder und Kurorte
sind nur noch mit Sondergenehmigung und bei strikter Rassentrennung für Juden betretbar


September 1939
Juden dürfen zwischen 20 Uhr und 6 Uhr
im Winter und zwischen 21 Uhr und 5 Uhr im Sommer ihre Wohnungen nicht verlassen


20. 09. 1939 Deutsches Reich und Polen
Juden dürfen kein Radiogerät
besitzen


Oktober 1939 Wien
Beginn der Deportierung
österreichischer Juden nach Polen


23. 11. 1939 Polen
Juden müssen in Polen einen Judenstern
an der Kleidung tragen


23. 01. 1940
Juden dürfen nur noch in "Judengeschäften"
einkaufen
Lebensmittelzuteilungen dort waren geringer und wurden laufend reduziert; vom Bezug ebenfalls rationierten Kleidern und Schuhen waren Juden ausgeschlossen, Lebensmittelkarten werden mit einem J versehen


01. 06. 1940 Deutsches Reich
Juden ist es verboten
ohne Zustimmung der zuständigen Behörde umzuziehen (Zentralstelle für jüdische Auswanderung)


Juni 1940
Juden ist das Einkaufen
erst ab 15.30 Uhr erlaubt (Angebot: noch mangelhafter als sonst schon)


29. 07. 1940
Juden werden Telefonanschlüsse
gekündigt


24. 12. 1940
Juden müssen
neben der Einkommensteuer noch eine 15%ige Sozialausgleichsabgabe entrichten


07. 01. 1941
Juden müssen Sondersteuer in Höhe von 15 % entrichten


12. 06. 1941 Deutsches Reich
Juden werden gezwungen
sich in Formularen ect. als "glaubenslos" zu bezeichnen


01. 09. 1941 Deutsches Reich
Juden ab dem 6. Lebensjahr
sind verpflichtet, einen "Judenstern" an der Kleidung anzubringen und öffentlich zu tragen


01. 10. 1941
Verbot der Auswanderung
jüdischer Staatsbürger aus dem Deutschen Reich


31. 10. 1941
Allgemeine Arbeitspflicht für Juden
Juden müssen jede zugewiesene Arbeit annehmen; haben keinen Anspruch auf Urlaubs- oder Krankengeld; keine Lohnzuschläge zu Überstunden und Feiertagsarbeit; das Gesetz über "Kinderarbeit" hat für Juden keine Gültigkeit mehr. Ausführende Behörde: Das Arbeitsamt


13. 11. 1941
Juden müssen abgeben:
sämtliche Schreibmaschinen, Rechenmaschinen, Fahrräder, Fotoapparate, Vervielfältigungsapparate, Ferngläser ...


12. 12. 1941
Verbot der Benutzung
öffentlicher Telefone für Juden


Januar 1942 Deutsches Reich
Juden müssen abgeben
sämtliche Pelz- und Wollsachen, Skier, Ski- und Bergschuhe


15. 02. 1942
Juden wird das Halten
von Haustieren untersagt


01. 04. 1942
Jüdische Wohnungen
müssen mit Judenstern gekennzeichnet werden (neben dem Namensschild)


06. 06. 1942
Erlass Reichsverkehrsministerium
Juden dürfen Warteräume, Gaststätten und sonstige Einrichtungen des Verkehrsbetriebe nicht mehr betreten


12. 06. 1942
Verordnung zur Abgabe
aller Elektrogeräte von Juden


08. 05. 1942 Wien
Juden in Wien dürfen
gesamten Wienerwald, den Bisamberg und die Freudenau nicht mehr betreten


Mai 1942
Juden dürfen keine
öffentlichen Verkehrsmittel benutzen (nur mit polizeilicher Sondererlaubnis)


20. 06. 1942
Alle jüdischen Schulen
werden geschlossen


30. 07. 1942
Jüdische Gemeinden
müssen jüdische Kultgegenstände aus Edelmetall abliefern


09. 10. 1942
Juden dürfen nicht mehr
in arischen Buchhandlungen kaufen


30. 04. 1943
Allen Juden
wird die deutsche Staatsangehörigkeit entzogen


01. 07. 1943
Juden in Deutschland
verlieren Rechtsschutz durch die Justiz und unterstehen nur noch der Polizei


13.11.1944
Juden ist die Benutzung
von Wärmeräumen verboten


Juden dürfen

- keine Zeitungen und Zeitschriften beziehen
- keine Hunde, Katzen und Vögel haben
- keinen Friseur besuchen
- keine Blinden- und Schwerhörigen Kennzeichnung für den Straßenverkehr tragen
- keine Raucherkarten, Eier, Fleisch und Milch erhalten
- keine Haupt- Mittel- noch höhere Schulen besuchen- keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen
 
(eigene Verkehrsmittel, auch Fahrräder, waren ja auch längst verboten)

Im Juni 1942 schreibt Anne Frank in ihr Tagebuch:

„Ab Mai 1940 ging es bergab mit den guten Zeiten: erst der Krieg, dann die Kapitulation, der Einmarsch der Deutschen, und das Elend für uns Juden begann.

Judengesetz folgte auf Judengesetz, und unsere Freiheit wurde sehr beschränkt.

Juden müssen einen Judenstern tragen; Juden müssen ihre Fahrräder abgeben; Juden dürfen nicht mit der Straßenbahn fahren; Juden dürfen nicht mit einem Auto fahren, auch nicht mit einem privaten; Juden dürfen nur von 3-5 Uhr einkaufen; Juden dürfen nur zu einem jüdischen Friseur; Juden dürfen zwischen 8 Uhr abends und 6 Uhr morgens nicht auf die Straße; Juden dürfen sich nicht in Theatern, Kinos und an anderen dem Vergnügen dienenden Plätzen aufhalten; Juden dürfen nicht ins Schwimmbad, ebenso wenig auf Tennis-, Hockey- oder andere Sportplätze; Juden dürfen nicht rudern; Juden dürfen in der Öffentlichkeit keinerlei Sport treiben; Juden dürfen nach acht Uhr abends weder in ihrem eigenen Garten noch bei Bekannten sitzen; Juden dürfen nicht zu Christen ins Haus kommen; Juden müssen auf jüdische Schulen gehen und dergleichen mehr.“ ...

„Es ist glühend heiß. Jeder schnauft und wird gebraten, und bei dieser Hitze muss ich jeden Weg zu Fuß gehen.

Jetzt merke ich erst, wie angenehm eine Straßenbahn ist, vor allem eine offene. Aber dieser Genuss ist uns Juden nicht mehr beschieden, für uns sind Schusters Rappen gut genug. Das einzige, das wir noch benutzen dürfen, ist die Fähre. Der Fährmann an der Jozef-Israëls-Kade nahm uns sofort mit, als wir ums Übersetzen baten.“
 

Judenverfolgung konkret, Deutschland, Hitler, Adolf, Bibel, Mose, Segen, Fluch

Der RFID-Chip wird nun nach langer Testphase den Menschen in die Hand implantiert: die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, siehe CEbit im März 2016

 

 

Ich lese in der Bibel und weiß, dass Gottes Wort die Wahrheit ist. Ich werde niemals den RFID-Chip in die Hand einpflanzen lassen, weil ich in Offenbarung 13 gelesen habe, was es damit auf sich hat und Gott die Ablehnung dieses Zeichens strengstens befohlen hat. Echte Christen lehnen das Zeichen ab und gehen dann in die Große Trübsal. Ich vertraue in all den Zeiten auf unseren Herrn, Jesus Christus. Viele Irrlehrer werden sagen, das sei nicht das Zeichen des Tieres. Im März 2016 haben sie nun -nach jahrelangen Tests- auf der CEbit ein ausgereiftes Modell des RFID-Chips vorgestellt und viele lassen sich nun chippen; zunächst scheinbar nur freiwillig, aber so ist es immer: erst freiwillig und dann gehts nur noch so! Wer nicht mitmacht, hat keinen Ausweis und kein Konto; kann nicht mehr kaufen und verkaufen. So steht es im Buch der Offenbarung geschrieben. Uns wird aber der Nutzen vor Augen geführt (wegen der vielen Verbrechen ... es ist also alles gut eingefädelt von den da oben, die das Sagen haben und nicht Gottes Willen in Sinn haben).

 

Die CEbit 2016, der Chip steht vor der Tür

Warum sehr viele "Christen" das Zeichen des Tieres annehmen werden:

Es gibt verschieden Gründe. Die einen glauben nicht so richtig an die Bibel. Die andern (z.B. Adventisten) sagen, das Zeichen des Tieres ist ein Sonntagsgesetz und biegen mit viel Mühen und Unlogik die Bibelstellen aus Off. 13 ins Geistliche. Wieder andere glauben an die Vorentrückung. Und genau das ist eine teuflische Falle!

Irrtum Vorentrückung

Brief an Dr. Lothar Gassmann

 

Fußballspielen im Himmelreich?

Es gibt keine Blödheit im sogenannten Wohlfühl-Evangelium, die es nicht gibt:
Aber Herr Jürgensen!

Das falsche Weltbild vom Universum

Prophezeiung Goldentwertung über Nacht 

oder:
Der große geplante Coup der neuen Weltordnung

Prophezeiung gegen die Ratschläge der Experten