biblische Betrachtungen & mehr - ohne Rücksicht auf den Zeit- oder Kirchengeist!

Das Apostelkonzil Apostelgeschichte 15

oder Essen Christen Blut?

Das Aposteltreffen aus Apostelgeschichte 15 endet bekanntlich mit der Rede des Jakobus:

Deshalb urteile ich, dass man diejenigen, welche sich von den Nationen zu Gott bekehren, nicht beunruhige, sondern ihnen schreibe, dass sie sich enthalten von den Verunreinigungen der Götzen und von der Hurerei und von Selbstgestorbenem und von Blut. (Verse 19+20)

Diese Rede des Jakobus wurde dann auch akzeptiert und in Schriftform gebracht (Verse 23-29).

Allein dieser Umstand ist schon ein Beweis dafür, dass dieser Jakobus NICHT, wie einige Bibelleser behaupten, später diese Praxis kritisiert hat!

Der Sinn des Apostelschreibens besteht nicht darin, dass umfassend die Richtlinien des christlichen Lebens umrissen werden. (Man vergleiche hierzu die mannigfaltigen Weisungen des gesamten Neuen Testaments, deren einzelne Ausführungen hier ja fehlen!)

Das Abschluss-Schreiben des Konzils will denen, die sich aus den nichtjüdischen Völkern bekehren, ein Erstverhältnis darlegen.

Denn diese Dinge wie Blutgenuss, sexuelle Ausschweifungen aller Art und Bilderdienst galten als schwere Frevel, mit oder ohne Gesetzestext.

Das wusste schon Abraham und die anderen Alten.

1. Mose 26,5:
weil Abraham meiner Stimme gehorsam gewesen ist und gehalten hat meine Rechte, meine Gebote, meine Weisungen und mein Gesetz.

Deshalb wollte die Apostelversammlung dies kundtun und als Anordnung weitergeben und alles weitere dem Lern- und Reifeprozess der Gemeinden überlassen.

Es wäre falsch, alles was dieses Schreiben nicht explizit verbietet, als "erlaubt" / "dauerhaft gut" anzusehen. Immer mehr Irrlehrer gehen darüber hinaus und lehren, dass auch Blutgenuss erlaubt sei und dass die Christen, die das Verbot aus Apostelgeschichte ernstnehmen, die Bibel falsch interpretieren würden.

Zweiteres braucht nicht kommentiert zu werden; es ist Irrlehre.

Ersteres geht ja auch nicht. Denn z.B. Schwören ist ja den Christen auch explizit untersagt, Matthäus 5, 33-37 (siehe hierzu auch "Ja ja, nein nein?") und steht nicht in dem Apostelschreiben.

Es geht hier direkt nur um die Frage der 613 jüdischen Gesetzesregeln.

Die Benennung der vier Punkte (Götzendienst, Hurerei, Aas und Blut ) bedeutet in keiner Weise die Verwerfung anderer Gebote und Lebensregeln, sondern nur ein "Vorab", da es in Gottes Augen überaus wichtig ist, dies zu beachten, da es sich um Gräuel handelt!

Und zwar, um eine abrupte Trennung von den heidnischen Sitten zu vollziehen, die genau diese Gräuel als normal trieben.

Die 10 Gebote standen ja sowieso nicht zur Debatte, wie alle historischen Belege wie auch die NT Bibelstellen dazu beweisen.

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Die Bibellehrer des Zeitgeistes haben es sich zur Aufgabe gemacht, alle einzelnen Bibelfaktoren zunichte zu machen.

Typisch wäre hierzu die folgende Art, wie man sie heutzutage überall hört:

 

Ansichten des Wolfgang Einert

http://bibelthemen.eu/yz-blut.inc.php

Blut:

Das Apostelkonzil und seine Bedeutung für die Herausgerufene Gemeinde aus den Nationen (für seinen Namen)

Besteht zwischen folgenden Bibeltexten ein Widerspruch ...?

Apg. 15,28: " Denn es hat dem Heiligen Geiste und uns gut geschienen, keine größere Last auf euch zu legen, als diese notwendigen Stücke: 29 euch zu enthalten von Götzenopfern und von Blut und von Ersticktem und von Hurerei. Wenn ihr euch davor bewahret, so werdet ihr wohl tun. Lebet wohl!"

1. Kor. 10,25: "Alles, was auf dem Fleischmarkte verkauft wird, esset, ohne zu untersuchen um des Gewissens willen."

Der Autor hat, wie wir sehen werden, -typischwerweise- sofort ein Problem, welches er sich allerdings selbst schafft.

Es kann nicht einsehen, dass das Apostelkonzil Anordnungen speiserechtlicher Natur erteilt, während Paulus gesagt hat:

"Alles, was auf dem Fleischmarkte verkauft wird, esset, ohne zu untersuchen um des Gewissens willen."

Überprüfen wir korrekterweise den Kontext, in dem Paulus das sagte, also lesen wir nicht nur 1. Korinther 10, 25 für sich, sondern alles: 1. Korinther 10, 1-32

dann sehen wir, dass Paulus nicht von der Frage redet, ob verbotene Dinge gegessen werden dürfen, sondern ob Fleisch, das aus Opferhandlungen stammt, gegessen werden darf.

Das merkt man übrigens ja auch an Paulus seiner Form: "Alles was auf dem Fleischmarkt verkauft wird..."

Wenn Paulus gemeint hätte, keinerlei Speiseregeln gelten für Christen, dann hätte er das ganz einfach gesagt. Was sollte denn dann dieser Gedankenumweg "Alles was auf dem Fleischmarkt verkauft wird..." [?]

Da Paulus aber in 1. Korinter 10 davon redet, dass wir bei dem Fleisch, das wir essen, nie wissen, ob es beim Schlachten falschen Göttern geweiht wurde (klassische Praxis) oder ob es den strengen (überstrengen?) koscher-Anforderungen nicht genügt, passt seine Aufforderung nämlich exakt:

Macht euch keine Sorgen darüber, Ihr braucht jetzt nicht zwingend zuhause Schlachten, alles was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, geht in Ordnung.

Man muss den Kontext, den Zusammenhang beleuchten, nicht nur einzelne Verse!

Würde Paulus die Unterscheidung zwischen Rindfleisch und Schweinefleisch "untersuchen" oder "nachforschen" nennen?

Natürlich nicht.

Und:

Beispiel: Nehmen wir einmal an, in einer Essenausgabe gibt es kostenlose Getränke. Diese stehen in einer Abstellkammer, wo sich jeder selbst bedienen darf. Ein Mann, der sich damit nicht auskennt, weil er zum erstenmal da ist, fragt die Bedienung, wie das ist mit den Getränken, damit er nichts verkehrt verstanden hat.

Ihm wird gesagt: "Alles was in der Abstellkammer ist, kannst du dir nehmen."

Würde dies von dem Mann so verstanden werden, dass er das ranzige Frittenöl, das auch in der Abstellkammer rumsteht, trinken soll? Oder das Flüssig-Bohnerwachs und Spüli oder Blumenwasser, das in einer alten Vase steht?

Natürlich nicht.

Der Autor der Seite http://bibelthemen.eu/yz-blut.inc.php Wolfgang Einert kann solche Unterscheidungen nicht verstehen. Er denkt, dass die Schrift sich widersprechende Anweisungen gibt.

Deshalb lehrt Wolfgang Einert:

Wenn unterschiedliche Anweisungen der Schrift vorliegen, ist für uns immer maßgebender, was Paulus sagt, da er als Lehrautorität für die Nationen-Gläubigen eingesetzt ist.

Anmerkung von bibelpoint: Sehr interessant! (?)

Da Wolfgang Einert offenbar keinen Verstand für biblische Dinge hat, kommt er logischerweise auf folgendes Abstrusum:

Einert schreibt:

1. Kor. 10,25: "Alles, was auf dem Fleischmarkte verkauft wird, esset, ohne zu untersuchen um des Gewissens willen."

Götzen geopfertes - nicht geschächtetes (Ersticktes) - Blutwurst und ä.

Dieses Angebot auf dem Markt gibt es auch heute noch (bis auf Götzenopfer); koschere Metzgereien gibt es selten (ich kenne keine)

Wenn nun Apg. 15,29 für die herausgerufene Gemeinde Gesetz wäre, dann bliebe nichts anderes übrig als Vegetarier zu werden.

Wir sehen hieran: Wenn ein Bibellehrer ohne Auftrag des Geistes lehrt, kommen die krausesten Gedanken hervor!

Wieso setzt Herr Einert "Ersticktes" mit "Nichtgeschächtetes" gleich? Das ist doch auch nur wieder so eine Modeerscheinung. Weil keine historische Bildung vorliegt.

Wenn das wahr wäre, würde ja das Apostelkonzil den Christen die Anweisung erteilen, zu schächten! Das passt doch dann garnicht zu Paulus (Erlaubnis: weltlicher Fleischmarkt).

Oder denkt Wolfgang Einert, dass die Apostel aller Enden was anderes sagten? Das würde ja wiederum heißen, dass Paulus das Apostelkonzil außerkraft setzen wollte! Das wird ja immer verdrehter!

Ersticktes ist Aas, also Selbstgestorbenes.

Ist ein solcher Bibelleser nun einmal auf dem schiefgewickelten Weg, vermutet er in allen erdenklichen Bibelstellen "Bestätigungen" für seine Ideen.

Das nächste, was dann auf http://bibelthemen.eu/yz-blut.inc.php von Wolfgang Einert gesagt wird, entspricht auch den typischen Argumenten.

Paulus hatte ja im Römerbrief die Frage

FLEISCHESSEN oder VEGETARIER WERDEN besprochen.


Dieser Satz wird nun hier herangezerrt:

Röm. 14,2: "Einer glaubt, er dürfe alles essen; der Schwache aber isst Gemüse." (ELO)

Es ist doch in dieser Frage leicht zu verstehen, dass Paulus mit "alles" hier nicht meint: "Alles was denkbar ist",

sondern "alles (Erlaubte)" statt "nur pflanzliche Nahrung".

Für wie blöd will man Paulus hier verkaufen; so als würde er sagen:" Manche essen alles, aber manche essen nur Gemüse", wenn die Gegenüberstellung "Gemüse" garnichts bedeuten würde. Weil das viele Bibelübersetzer zu auffällig finden, lassen sie die Gemüsesache unter den Tisch fallen. Sie übersetzen dann einfach, diese essen "kein Fleisch".

Das ist nicht korrekt, weil die Intention der Bibelsstelle dadurch unterdrückt wird.

Also Paulus´ Satz: "Einer glaubt, er dürfe alles essen; der Schwache aber isst Gemüse." ist doch keinerlei Hinweis, verbotenes Fleisch zu essen.

Sondern: "Alles (Erlaubte)" essen - oder Vegetarier werden!

Das nächste Problem des Autors ist wieder ein selbstgemachtes!

Einert sagt:

Paulus gestattet Götzenopfer zu essen - obwohl dies ausdrücklicher Bestandteil von Apg. 15,29 ist!!

Die beiden Ausrufezeichen hätte sich Wolfgang Einert sparen können:

Denn das Verbot von Götzenopferfleisch stand nie in Apostelgeschichte. Im Urtext -hier mal ins Latein gebracht- heißt steht von "Bilderopfern"

zunächst "Verunreinigung durch Bilder" (Götzen)

... ut abstineant se a contaminationibus simulacrorum et fornicatione et suffocatis et sanguine ...

im Schreiben der Apostel oft auch "Götzenopfer"

... ut abstineatis vos ab immolatis simulacrorum et sanguine suffocato et fornicatione a quibus custodientes vos bene agetis valet ...

Später übersetzte man statt dem klassischen "immolatis simulacrorum" (Bilderopfer) gern "idolotitis" (entsprechend Idolatrie - Bilderkult)

Später schrieb man manducare de idolotitis ! Und dadurch kam man Schritt für Schritt immer mehr zum essen (manducare) von Götzenopfer(-fleisch). Das ist reine Phantasie, in der Bibel direkt steht das nicht!

Das Apostelkonzil will aber primär die Teilnahme am heidnischen Bilderdienst verbieten; (immolatis simulacrorum). Dass dabei auch (Opfer-) Fleisch gegessen wurde, ist sekundär. Der Urtext redet nicht von Fleisch und nicht von Essen sondern von Bildern.

Von "Götzenopferfleisch", wie es in einigen Übersetzungen rumgeistert, ist im Urtext also keine Rede, es ist eine spätere Verfälschung der Übersetzer.

Daher ist die obige Erklärung von Wolfgang Einert:

"[Paulus gestattet Götzenopfer zu essen] obwohl dies ausdrücklicher Bestandteil von Apg. 15,29 ist!!"

ein typischer Irrtum, der daher stammt, den Übersetzungen blind zu glauben!

Dann folgt Irrtum auf Irrtum, was hier nicht alles dargelegt werden kann. Im Grunde sind es die Unterstellungen, Christen die Gebote halten, hätten die Gnade Christi nicht verstanden und lebten im Irrglauben, dass man durch Gebotehalten gerettet würde.

Zu diesem verdrehten Vorhalt: Vom Gebotehalten

Wie verwirrt solche Leute teilweise sind, sieht man an folgendem Schnappschuss:

5. Mo 14,21:
"Ihr sollt kein Aas* essen; dem Fremdling, der in deinen Toren ist, magst du es geben, daß er es esse, oder verkaufe es einem Fremden; denn ein heiliges Volk bist du Jahwe, deinem Gott. - Du sollst ein Böcklein nicht kochen in der Milch seiner Mutter."

*Frisches Blut war nicht erlaubt - aber geronnenes konnte gegessen werden, wenn es auch verunreinigte.

Es wird ein Rätsel bleiben, was der Autor hierunter versteht. Aas, also Selbstgestorbenes, bedeutet ja nicht, dass die Juden, die das den Fremden (!) verkaufen dürfen, es nicht vom Blut befreit hatten.

Die Vorstellung, dass die Juden hier Aas verkauft hätten, das schon so lange rumlag, dass das Blut nicht mehr flüssig war, ist völlig abwegig!

Außerdem verkennt der Autor -wie so oft- den Kontext der Verse. Denn 5. Mo 14,21 will ja nicht klären, ob wir frisches oder altes Blut essen können, sondern ob selbstgestorbene Tiere essbar sind. Ergebnis: Gläubige nein, Ungläubige ja (wenn die so was essen wollen).

Daraus den Schluss zu ziehen, dass die toten Tiere vorsichhergammelten bis das Blut nicht mehr abfließt, bevor sie verkauft wurden, ist ganz verdreht ...

Allerdings fließt nicht mehr soviel Blut ab, wie den Juden nötig, daher können sie es nicht essen. Zu recht.

Was es bedeutet, die Bibel auf den Kopf zu stellen, sehen wir an obengenanntem Resümee von Wolfgang Einert:

"Wer diese Gebote heute übernehmen will muß Vegetarier werden."

Also verstehen wir richtig?

Wer das Blutessverbot (das in Apg. 15, 19-20 wiederholt und somit bestärkt wird) einzuhalten gedenkt, müsste folgerichtig Vegetarier werden. [??]


Also Herr Einert, gerade diesen Schluss kann man doch aus den Erklärungen des Apostel Paulus nicht ziehen!

Wenn ich das Gesamtresümee aus dieser Lehre ziehe, komme ich zu dem Ergebnis, dass auch ansonsten überall verbreitet wird:

Wolfgang Einert schreibt:

Deshalb sagt Paulus:

1. Kor. 10,25: "Alles, was auf dem Fleischmarkte verkauft wird, esset, ohne zu untersuchen um des Gewissens willen.

Das betrifft auch die Blutwurst ..."

Also die Bibel verbietet in Apg. 15 Blutgenuss eindeutig, die Irrlehrer der Endzeit wie auch schon die Großkirchen seit langem reden und reden bis das Gegenteil rauskommt: Esst ruhig Blut.

Der RFID-Chip wird nun nach langer Testphase den Menschen in die Hand implantiert: die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, siehe CEbit im März 2016

 

 

Ich lese in der Bibel und weiß, dass Gottes Wort die Wahrheit ist. Ich werde niemals den RFID-Chip in die Hand einpflanzen lassen, weil ich in Offenbarung 13 gelesen habe, was es damit auf sich hat und Gott die Ablehnung dieses Zeichens strengstens befohlen hat. Echte Christen lehnen das Zeichen ab und gehen dann in die Große Trübsal. Ich vertraue in all den Zeiten auf unseren Herrn, Jesus Christus. Viele Irrlehrer werden sagen, das sei nicht das Zeichen des Tieres. Im März 2016 haben sie nun -nach jahrelangen Tests- auf der CEbit ein ausgereiftes Modell des RFID-Chips vorgestellt und viele lassen sich nun chippen; zunächst scheinbar nur freiwillig, aber so ist es immer: erst freiwillig und dann gehts nur noch so! Wer nicht mitmacht, hat keinen Ausweis und kein Konto; kann nicht mehr kaufen und verkaufen. So steht es im Buch der Offenbarung geschrieben. Uns wird aber der Nutzen vor Augen geführt (wegen der vielen Verbrechen ... es ist also alles gut eingefädelt von den da oben, die das Sagen haben und nicht Gottes Willen in Sinn haben).

 

Die CEbit 2016, der Chip steht vor der Tür

Warum sehr viele "Christen" das Zeichen des Tieres annehmen werden:

Es gibt verschieden Gründe. Die einen glauben nicht so richtig an die Bibel. Die andern (z.B. Adventisten) sagen, das Zeichen des Tieres ist ein Sonntagsgesetz und biegen mit viel Mühen und Unlogik die Bibelstellen aus Off. 13 ins Geistliche. Wieder andere glauben an die Vorentrückung. Und genau das ist eine teuflische Falle!

Irrtum Vorentrückung

Brief an Dr. Lothar Gassmann

 

Fußballspielen im Himmelreich?

Es gibt keine Blödheit im sogenannten Wohlfühl-Evangelium, die es nicht gibt:
Aber Herr Jürgensen!

Das falsche Weltbild vom Universum

Prophezeiung Goldentwertung über Nacht 

oder:
Der große geplante Coup der neuen Weltordnung

Prophezeiung gegen die Ratschläge der Experten