biblische Betrachtungen & mehr - ohne Rücksicht auf den Zeit- oder Kirchengeist!

Brüder öfters akzeptieren

Brüder öfters akzeptieren

28-05-2014

Um Brüder besser anzunehmen gilt es, nicht jeden Gedanken des Andern immer gleich als verkehrt anzusehen. Was anders ist als "etwas Richtiges" muss noch lange nicht falsch sein.

Wir wollen das an einem Beispiel zeigen. Der Kirchenvater Tertullian schreibt:
(Quintus Septimius Florens Tertullianus: De corona militis „Vom Kranze des Soldaten“, 211 n. Chr.)

Kürzlich trug es sich zu, dass die von unsern erhabensten Kaisern bewilligte Geldspende im Lager zur Auszahlung kam. Die Soldaten traten mit Lorbeer bekränzt hinzu. Einer, mehr ein Soldat Gottes und standhafter als seine übrigen Kameraden, die sich vermaßen, zweien Herren dienen zu können, stach, als der einzige im bloßen Kopfe, den Kranz in der müßigen Hand, rühmlich von den andern ab, indem er schon in dieser Taktik den Christen kundgab. Einige zeigen auf ihn, die entfernteren lachen, die umstehenden knirschen, das Gemurre dringt zum Oberst, und schon war auch ein Offizier aus dem Gliede herausgetreten. "Was soll diese abweichende Haltung?" fragte sofort der Oberst. Jener behauptet, er dürfe es nicht so machen, wie die andern. Nach der Ursache befragt, antwortete er: "Ich bin Christ." ---- O du in Gott ruhmreicher Krieger!

Daraufhin wird das Urteil gefällt, der Sache wird weitere Folge gegeben und der Schuldige zu den Oberbefehlshabern geführt. Sofort legte er den schweren Kriegsmantel ab ---- er machte mit der Losschälung den Anfang ---- die lästigen Soldatenschuhe der gemeinen Soldaten band er von seinen Füßen los ---- er fing an, auf heiligem Lande sein Standquartier zu nehmen ---- das Schwert, das ja zur Verteidigung des Herrn auch nicht notwendig war, gab er zurück, der Lorbeerkranz entsank seiner Hand, und nun, im roten Waffenrock seines Blutes, das er zu vergießen hofft, beschuht mit der Bereitschaft des Evangeliums, umgürtet mit dem Worte Gottes, welches schärfer ist, ganz gewaffnet nach der Anweisung des Apostels und schöner bekränzt durch die Anwartschaft des Martyriums, so erwartet er im Kerker die Spende Christi.

Da werden denn nun Urteile über ihn laut ---- ich weiß nicht einmal, waren es solche von Christen; denn die der Heiden klangen nicht anders. Er sei unbesonnen, voreilig und dränge sich zum Tode heran. Bloß in Betreff der Tracht befragt, habe er der ganzen Konfession Ungelegenheiten bereitet, er, der allein unter so vielen christlichen Kameraden sich beherzt, er, der allein sich als Christ zeigte. Wahrhaftig, es fehlt weiter nichts mehr, als dass sie noch darauf ausgehen, auch das Martyrium abzuschaffen, sie, die die Prophetien desselben Hl. Geistes ja schon zurückgewiesen haben. Mit einem Wort, sie murren darüber, dass ihnen diese schöne und lange Friedenszeit in Gefahr kommt. Ich zweifle auch nicht daran, dass einige Leute ---- der Hl. Schrift gemäß ---- auswandern, ihre Bürde leicht machen und sich zur Flucht aus einer Stadt in die andere anschicken werden. Nur diese Stelle im Evangelium behalten sie nämlich im Gedächtnis. Ich kenne auch ihre Hirten; im Frieden sind sie Löwen, in der Schlacht Hasen.

Über die Fragen nach der Pflichtmäßigkeit des Bekennens der Religion werde ich aber wohl anderswo eine Unterweisung geben, für jetzt hingegen, weil sie die Frage aufwerfen: Wo wird uns denn aber das Tragen von Kränzen verboten? ---- will ich lieber die vorwürfige, mehr durch den gegenwärtigen Umstand gebotene Sache in Angriff nehmen, damit die, welche von Unkenntnis beängstigt sich darüber zu orientieren wünschen, Aufklärung erhalten, und die, welche ein Vergehen zu verteidigen sich bemühen, ihre Widerlegung finden. Die letzteren gerade sind vor allem die lorbeerbekränzten Christen, denen dies ein bloßes Problem ist, als ob es entweder für gar kein Vergehen, oder doch für ein zweifelhaftes gehalten werden könne, das noch eine Untersuchung dulde. Dass es aber ein wirkliches Vergehen ist und kein zweifelhaftes, das will ich sofort hier zeigen.

...

Nachdem nun Tertullian darüber einiges, oder sagen wir "recht viel" schreiben wird - den Inhalt lassen wir der Kürze wegen aus- schreibt er dann weiter:

Welcher Patriarch, welcher Prophet, Levit, Priester oder Vorsteher, und in der Folgezeit welcher Apostel, Missionar oder Bischof findet sich mit einem Kranze geschmückt? Keiner; ich glaube nicht einmal der Tempel Gottes, die Arche des Bundes oder das Zelt des Zeugnisses, weder der Altar noch die Leuchter, für welche doch eine Bekränzung sowohl bei der Feier der ersten Einweihung, als bei der zweiten Freude der Wiederherstellung gepasst hätte, wenn sie überhaupt Gottes würdig wäre. Nun aber, wenn das unsere Vorbilder gewesen sind ---- denn wir sind ja die Tempel Gottes, seine Altäre, Leuchter und Geräte ---- so ist uns dadurch auch in vorbildlicher Weise die Lehre angekündigt, dass die Diener Gottes sich nicht bekränzen dürfen; denn die Wirklichkeit wird dem Vorbilde entsprechen müssen.

Und nun kommen wir an die Stelle, wo Tertullian eine typische Einrede in den Raum stellt:

Wenn man mir vielleicht entgegenhält, Christus selbst sei gekrönt worden, so wird man darauf sofort die kurze Antwort hören: Einen solchen Kranz lass dir auch aufsetzen; das ist erlaubt.


Die juristisch Veranlagten (aber auch so manch anderer) unter den Christen -und bibelpoint gehört auch zu ihnen- sind hier geneigt zu denken: Da hätte ich aber was ganz anderes geschrieben!

Stellvertretend schreibt bibelpoint  nun:

Wenn man mir vielleicht entgegenhält, Christus selbst sei gekrönt worden, so muss ich sagen: Warum gebt ihr eine solche provokative und unwürdige Antwort? Denn ihr wisst ja auch ohne Belehrung, dass Christus sich selber diesen Kranz nicht aufgesetzt hat. Polizisten -dazu eigens vom Staat eingesetzt!- trieben ihren Spott mit dem, der unschuldig verurteilt war und gaben selbst Rechenschaft ihrer niederen Gedanken und Bosheit, indem Sie einem Verurteilen -dem Herrn unserer Erlösung- die Dornenkrone aufs Haupt zwangen, welche nicht allein den Namen Blut, sondern in gleicher Weise den Namen Schmerz trägt. Nichts als Torheit spricht aus den Worten "Christus selbst sei gekrönt worden". Ihr solltet euch schämen, so als Christen zu reden.


Wir wollen an diesem Exempel stehenbleiben. Was ist an der Antwort von bibelpoint  verkehrt? Sicherlich nichts. Würde Tertullian die Antwort  von bibelpoint  akzeptieren? Man darf ohne geistige Verrenkungen sagen: Ja.
Akzeptiert bibelpoint  die Antwort Tertullians? Aber ja! Und zweimal: Ja. Es ist ja nicht so, dass Tertullian die andere Antwort nicht gewusst hätte; allein, er ist klüger, indem er seiner Antwort eine Tiefe verleiht, die alles Törichte einbezieht, ohne es auszusprechen und jeder Leser das auch sofort erkennt ...


bibelpoint  möchte deshalb und gern neidlos zugeben:

Die Antwort von Tertullian ist geistreicher. Sehr schön!

Danke Quintus Septimius Florens Tertullianus für diese schöne Lehrstunde!

Tipp: Jesaja 24, Gottes Wort an die Welt


 

Brüder öfters akzeptieren

Der RFID-Chip wird nun nach langer Testphase den Menschen in die Hand implantiert: die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, siehe CEbit im März 2016

 

 

Ich lese in der Bibel und weiß, dass Gottes Wort die Wahrheit ist. Ich werde niemals den RFID-Chip in die Hand einpflanzen lassen, weil ich in Offenbarung 13 gelesen habe, was es damit auf sich hat und Gott die Ablehnung dieses Zeichens strengstens befohlen hat. Echte Christen lehnen das Zeichen ab und gehen dann in die Große Trübsal. Ich vertraue in all den Zeiten auf unseren Herrn, Jesus Christus. Viele Irrlehrer werden sagen, das sei nicht das Zeichen des Tieres. Im März 2016 haben sie nun -nach jahrelangen Tests- auf der CEbit ein ausgereiftes Modell des RFID-Chips vorgestellt und viele lassen sich nun chippen; zunächst scheinbar nur freiwillig, aber so ist es immer: erst freiwillig und dann gehts nur noch so! Wer nicht mitmacht, hat keinen Ausweis und kein Konto; kann nicht mehr kaufen und verkaufen. So steht es im Buch der Offenbarung geschrieben. Uns wird aber der Nutzen vor Augen geführt (wegen der vielen Verbrechen ... es ist also alles gut eingefädelt von den da oben, die das Sagen haben und nicht Gottes Willen in Sinn haben).

 

Die CEbit 2016, der Chip steht vor der Tür

Warum sehr viele "Christen" das Zeichen des Tieres annehmen werden:

Es gibt verschieden Gründe. Die einen glauben nicht so richtig an die Bibel. Die andern (z.B. Adventisten) sagen, das Zeichen des Tieres ist ein Sonntagsgesetz und biegen mit viel Mühen und Unlogik die Bibelstellen aus Off. 13 ins Geistliche. Wieder andere glauben an die Vorentrückung. Und genau das ist eine teuflische Falle!

Irrtum Vorentrückung

Brief an Dr. Lothar Gassmann

 

Fußballspielen im Himmelreich?

Es gibt keine Blödheit im sogenannten Wohlfühl-Evangelium, die es nicht gibt:
Aber Herr Jürgensen!

Das falsche Weltbild vom Universum

Prophezeiung Goldentwertung über Nacht 

oder:
Der große geplante Coup der neuen Weltordnung

Prophezeiung gegen die Ratschläge der Experten